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Frankreich 2 – Le Puy-en-Velay

Mittwoch, 26.09.2018

Über Issoire – kurzer Stadtbummel und gemütlichen Kaffee, Mittagspause bei Vieille-Broude,

kommen wir nach Le Puy-en-Velay. Die Stadt liegt in einem Kessel und hat drei ehemalige Vulkanschlote, auf denen zwei Statuen und eine Kapelle stehen. Hier ist auch der Ausgangspunkt für den Jakobsweg nach Santiago de Compostella.  Außerdem ist die Kathedrale ein UNESCO Weltkulturerbe. Wir finden einen kleinen Campingplatz von dem aus man nicht weit in die Stadt zu laufen hat. Es ist wieder warm geworden, aber abends wird es schnell kalt, man kann nicht lange draußen sitzen.

Donnerstag, 27.09.2018

Wir machen einen ausgedehnten Stadtbummel, es gibt viel zu besichtigen und die Altstadt mit den engen, alten Gassen gefällt uns richtig gut. Überall gibt es Restaurants und Cafes, die meisten Läden machen erst nachmittags auf. Die Straßen in der Altstadt sind alle mit Naturkopfsteinpflaster, das richtige für meine High Heels!

Nach dem Abendessen gehen wir in die Stadt und schauen uns bei der Kathedrale und der Kapelle St.Michel eine tolle Lasershow an. Die gibt es jeden Abend von April bis Ende September an verschiedenen Gebäuden und dauert jeweils eine viertel Stunde. Sie wird bis 23Uhr immer wiederholt, so dass man bequem von einem Standort zum nächsten gehen kann.

Freitag, 28.09.2018

Im nahegelegenen Hotel IBIS gönnen wir uns ein Frühstück, das Buffet ist o.k. Zurück am Platz wärmen wir uns auf und erholen uns vom vielen Essen. Mit frischen Kräften besteigen wir den Vulkankegel mit der Kapelle St.Michel. Ein toller Ausblick auf die Stadt. Abends schauen wir uns bei drei weiteren Gebäuden die Lasershow an. Die beim Museum gefällt uns am Besten.

 

Gasse von Thueyts

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Samstag, 29.09.2018

Die Sonne scheint, es wird warm. Von Le Puy-en-Velay geht es nach Thueyts. Es ist eine schöne Serpetinenstraße durch’s Gebirge. Dann kommen wir immer wieder an die Ardeche. In Thueyts finden wir den Stellplatz, Uta und Paul, die wir auf dem letzten Campingplatz kennenlernten, haben uns die Koordinaten geschickt. Er ist nicht besonders groß, aber wir sind früh dran und finden ein schönes Plätzchen. Nach dem Mittagessen machen wir uns gemeinsam mit Uta und Paul auf den Weg zur „Teufelsbrücke“- Ponte di Diable. Die Ardeche liegt tief unter uns und wir haben immer wieder schöne Ausblicke auf den Fluss und dann auf die Brücke. Zurück geht es steil bergauf, viele Stufen und eng am Abhang. Im Ort angekommen gibt es vor einer Bar einen Aperitif. Nachdem wir uns beim Metzger mit Schinken und Wein versorgt haben, verbringen wir zu viert bei Brotzeit, Wein und Maroni einen netten Abend.

Sonntag, 30.09.2018

Dunkle Wolken, immer wieder Regen. Uta und Paul fahren ab. Was sollen wir machen? Weiterfahren in das Wandergebiet zwischen Aubenas und Ruoms und dann doch nicht wandern können? Erst mal bleiben wir auf dem Stellplatz und machen es uns gemütlich. Gegen ein Uhr kommt die Sonne durch und wir suchen uns einen anderen Weg als gestern hinunter zum Fluss. Es geht steil bergab durch einen dichten Wald. Überall stehen Maronibäume und am Boden liegen jede Menge stachlige Kugeln. Leider sind die Esskastanien zu klein zum Mitnehmen. Wir kommen zu einer Brücke über die Ardeche, die höher ist als die Teufelsbrücke.  Auf der anderen Seite des Flusses geht es wieder steil bergauf. Hier stehen auch einige verfallene Steinhäuser. Der Weg ist meistens schattig, viele bemooste Steine und dazwischen die Maronikugeln. Oberhalb eines Klettersteiges kommen wir auf den Weg zur Ponte di Diable und wir brauchen nur noch hinauf zum Ort. Leider ist die Bar geschlossen, wir hätten uns auf ein Maronieis gefreut.

 

 

 

 

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Ein Kommentar

  1. Hanna

    Das ist ja eine wunderschöne Gegend. Sowohl zum Anschauen, als auch zum Wandern. Bekomme ich Lust auf Frankreich.

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