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Spanien 4 – Sierra Nevada, Granada

Freitag, 26.10.2018

Um halb acht ist es noch stockdunkel, wir drehen uns nochmal um. Um halb neun kriechen wir raus, es ist zwar jetzt hell, aber sehr kalt. Ein paar Wolken sind am Himmel und wir wollen eigentlich in das Gebiet der Wüste von Tabernas. Hier wurden viele Filme gedreht, „Für eine Handvoll Dollars“, „Lawrence von Arabien“, „Indiana Jones“,“Der Schuh des Manitou“ und einige mehr. Aber irgendwie finden wir nicht den richtigen Abzweig und haben nur einen kurzen Blick auf die tolle Landschaft. Dafür fahren wir in die Berge, am Rand der Sierra Nevada. Auch hier eine tolle Landschaft, Berge, Felsen, kleine Ortschaften und viele Obstplantagen.

Nachmittags fängt es wieder zu regnen an und wir bleiben auf einem kleinen Hügel über Nacht. Eine wunderbare Aussicht, ganz einsam, sehr ruhig. In der Nacht sehen wir rundum die beleuchteten Ortschaften.

Samstag, 27.10.2018

Wir sind auf ungefähr 1000m Höhe und fahren die schmalen Serpentinenstraßen noch weiter hinauf . In Terque gibt es einen Kaffee.

Wir kommen in die Wolken, alles feucht und wir sehen von der Landschaft garnichts. In Trevelez kaufen wir Serranoschinken, hier ist in jedem zweiten Haus eine Luftgetrocknerei. Nach einem Kaffee machen wir uns wieder auf den Weg hinunter.

Es reißt auf und wir sehen die tolle Berglandschaft. In Pampaneira machen wir Mittagspause. Ein sehr kleiner Ort in den Bergen, touristisch, aber sehr nett hergerichtet. Weiter geht’s hinunter und über die Autobahn nach Granada. Dort auf den Campingplatz Sierra Nevada, nebenan gibt es ein Einkaufszentrum und den Busbahnhof. Es fängt an zu regnen und es wird kalt.

Weiter geht’s hinunter und über die Autobahn nach Granada. Dort auf den Campingplatz Sierra Nevada, nebenan gibt es ein Einkaufszentrum und den Busbahnhof. Es fängt an zu regnen und es wird kalt.  Zur Erwärmung bekommen wir einen netten Brief der Berner Kantonspolizei, für eine Geschwindigkeitsübertretung von zwei Stundenkilometer dürfen wir 40Franken bezahlen!

Sonntag, 28.10.2018

Nachts hatten wir immer ein Wummern in der Nachbarschaft, ist wohl eine Disco in der Nähe. Aber es war zum Aushalten. Morgens müssen wir einheizen, es ist greislich kalt. Die Wolken ziehen so rum, es schaut nach Regen aus. Gegen Mittag fahren wir mit dem Bus in die Innenstadt. Es sind viele Leute unterwegs, die Straßen und Lokale sind voll. Spanien und besonders die Städte haben ja den Ruf, dass man leicht beklaut wird. Tomi regelt das selbst, denn als wir vom Kaffeetrinken weiter wollen, lässt er seine Tasche einfach stehen! Aber der Kellner ist sehr aufmerksam und so hatte Tomi nochmal Glück. Wir besteigen den einen Hügel der Stadt, den Albacin. Durch kleine Gassen, über tausend Treppen kommen wir zum Aussichtsplatz beim Mirador de San Nicolas gegenüber der Alhambra. Hier ist was los. Musik, eine Gruppe junger Frauen tanzt dazu, Schmuckverkäufer, ein Hennamaler und natürlich Touristen. Wir haben einen schönen Blick hinüber zur Festung.

Alhambra: Stadtburg im 13. und 14. Jahrhundert errichtet. Seit 1984 Weltkulturerbe. Die Burganlage ist etwa 740 m lang und bis zu 220 m breit

Es ist so kalt, dass ich meine Handschuhe vermisse. Wir besichtigen noch die Kathedrale und fahren dann mit dem Bus zurück.

Montag, 29.10.2018

Die Sonne scheint! Juhu! Ich ziehe ein kurzärmlige T-Shirt unter der Jacke an, damit ich mich in die Sonne setzen kann. Leider war das nur ein Wunsch, trotz Sonne ist es eisig kalt. Wir fahren wieder in die Stadt und laufen von der Kathedrale zur Alhambra hinauf. Wir hoffen an der Tageskasse ein Ticket zu ergattern, im Internet wäre der erstmögliche Termin für einen Besuch der 25.11. gewesen! Aber wir haben kein Glück, alles ausverkauft. Auch in den Agenturen gibt es für die nächsten Tage auch keine Gruppentickets mehr. So muss Tomi ohne die schönen Räume gesehen zu haben seine Spanienreise weiterführen. Wir schauen uns wenigstens den Innenbereich an, den man auch ohne Ticket besuchen kann. Nachdem die Sonne scheint und wir die Sierra Nevada mit ihren schneebedeckten Berge gesehen haben, laufen wir nochmal zum Albacin und genießen den Blick auf die Alhambra und im Hintergrund die weißen Spitzen. Heute ist es hier und in den Straßen richtig ruhig, die Wochenendausflügler sind alle weg.

Hier ein paar Bilder von unserem Spaziergang durch die Stadt.

 

Published inSpanien

Ein Kommentar

  1. Hanna

    Na schade, dass ihr die Al hambra nicht sehen konntet . Ist sicherlich super schön.Nun ist dies ja nicht so weit. da kann mal doch nochmals extra hinfahren. Das mit dem Tasche vergessen ist wohl Männersache.
    Regen gibt es hier im Süden auch jede Menge. Heute soll es aber recht schön werden.
    Euch weiterhin eine gute Fahrt.
    Hanna

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