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Spanien 1 – Andorra, La Seu d’Urgell, Pyrenäen

Freitag, 12.10.2018

Wir kommen nach Andorra, wir haben uns gesagt, wenn wir schon so nah sind, wollen wir auch durchfahren.

Andorra ist ein Zwergstaat in den östlichen Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich. 1278 gegründet. 78.000 Einwohnern und 468 km². Hier wird schon katalanisch gesprochen.

Die erste Stadt empfängt uns mit einem scheußlichen Eindruck. Riesige Häuserfronten und große Supermärkte. Es ist zollfreies Gebiet und jeder will was verkaufen. Nach dem Tanken – 1,10€ pro Liter Diesel! – fahren wir schnell weiter, die Landschaft ist sehr schön. Hohe Berge und Skigebiete.

Schnell sind wir durch Andorra durch, die erste Stadt in Spanien ist La Seu d’Urgell. Der Womo-Stellplatz ist ein großer Parkplatz, keine Toiletten und an der Mauer alles versch… Aber die Fahrerei für heute reicht uns und bei einem Stadtbummel essen wir ein paar Tapas. Unter anderem gekochte Schweinsöhrchen. Mir hat’s gut geschmeckt, ich mag ja auch die gebratenen sehr gern.

Samstag, 13.10.2018

Wir wollen uns heute die Kirche anschauen, nachdem sie gestern schon geschlossen war. Aber heute ist im Ort Markt, und wir vergessen die Kirche. Frisches Obst und Gemüse, Wurst- und Fischwaren und Billigklamotten in allen Gassen. Gut um unsere Vorräte aufzufüllen. In der Touristeninfo kann ich noch unseren Blog fertigmachen und rausgeben. Dann nichts wie weg von dem scheußlichen Stellplatz.

Es geht gleich hinauf in die Berge, die Wolken werden mehr. Wir kommen durch kleine Dörfer, es geht in engen Serpentinen immer höher hinauf. Einen Pass mit 1600m überqueren wir, dort ist es richtig kalt. Wir wollen nicht oben bleiben und fahren etwas weiter hinunter.

Vor dem kleinen Ort La Coma sehen wir einen ruhigen Parkplatz und stellen unser Auto ab. Wir laufen zum Ort, auch hier keine Bar oder ähnliches geöffnet. Zurück zum Parkplatz ist der voller Autos und Familien. Wir hatten nämlich vorher nicht bemerkt, dass wir direkt an einer Quelle stehen. Und da wird Wasser abgefüllt, aber nicht nur eine Literflasche, nein, bis zu 15 Fünfliter-Kanister füllen die Leute. Deshalb gibt es hier einen Spielplatz und Sitzbänke, die Leute stehen an, um das besondere Quellwasser zu holen. Natürlich ist unser Auto bei den Spaniern ein Thema, sie schleichen rum, schauen und fragen. Eine Frau und später ein kleines Mädchen wollten unbedingt das Wohnmobil von innen sehen. Für uns war das Ganze sehr kurzweilig.

Sonntag, 14.10.2018

Nachts Regen, wir wollen schnell raus aus den Bergen und hoffen an der Küste auf besseres Wetter. Über Berga und Vic kommen wir nach Mataro zum Campingplatz Barcelona. Es ist warm geworden. Wir können an der Rezeption gleich den Eintritt buchen für die Sagrada Familia, eine Kirche von Antonio Gaudi erbaut. Außerdem reservieren wir gleich für Montag und Dienstag Plätze im Bus nach Barcelona. Da haben wir Glück, ab dem 1. Oktober ist er kostenlos. In der Nacht ist ein starkes Gewitter mit Sturm und Regen.

Nachdem dieser Beitrag etwas kürzer geraten ist, gibt es noch ein paar Worte zu unserem Auto:

Der Tacho steht in der Zwischenzeit auf 31.000km. Mit 23.000 haben wir ihn gekauft. Diesel schluckt er gerne, auf der Autobahn ungefähr 12,5l, in den Bergen bis 14l. Bis auf ein noch nicht identifiziertes Geräusch  vorne rechts, was Tomi wahnsinnig macht, haben wir noch nichts Negatives festgestellt. Er ist nicht sehr windempfindlich, liegt gut auf der Straße. Die Stauräume im Inneren hab ich gut eingeräumt und ausgenützt, nur den äußeren Stauraum mussten wir nochmal umräumen. Mit dem Platz zum Sitzen, Kochen und dem Waschraum sind wir sehr zufrieden. Das Bettenauf- und -abbauen geht ruck zuck, der Tisch wird auf die Seite geschoben, die Verlängerungen rausgezogen, die Matratzen umgeklappt und fertig. Wir haben uns schon gut organisiert, selten, dass wir uns drinnen im Weg stehen.

 

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